Erstes Zeitungsabo? Mit 14.
Politikwissenschaftsstudium in Berlin? Check. Doch etwas fehlte. Mein Professor für Friedens- und Konfliktforschung lud mich ein, die Kooperation der Freien Universität mit dem Deutschen Theater fachlich zu begleiten. Es wurde so viel mehr. Anschließend inszenierte ich mit den inspirierenden Dramaturg*innen und Spieler*innen vom DT die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels auf Konflikte. Meine Texte wurden auf der Bühne gesprochen! Ich war teil eines kreativen Teams, das ein komplexes Thema künstlerisch übersetzte und aus meinen lustigen, wilden, kreativen Ideen etwas schuf.
Meine Mission war klar: meine Kreativität für gesellschaftsrelevante Themen einsetzen.
An der Universität der Künste erlernte ich die Handwerkzeuge, aus sprudelnden Ideen konzeptionell fundierte Kampagnen zu formen. In meiner Spezialisierung der „Audiovisuellen Medien“ wuchs ich als Regisseur und setzte meine Ideen in drei Kurzfilmen vom Konzept bis zum Schnitt um.
Meine Kreativität und neuen Fähigkeiten konnte ich in der nachhaltigen Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit Gewinn einbringen: Als kreativer Kampagnenleiter verantwortete ich den Relaunch der Bio-Marke Hauptstadtbrot, der nicht nur die Verkaufsziele übertraf, sondern auch eine signifikant breitere Verfügbarkeit in Berliner Rewe-Märkten ermöglichte.
Als Regisseur und Kampagnenleiter beim Bundesjugendring konnte ich meine Kreativität für die Stärkung jungen Ehrenamts einsetzen: In der von mir konzipierten und geleiteten Kampagne produzierte ich alle Kampagnenvideos – vom Drehbuch über die Regie bis zum Schnitt. Die Kampagne war deutschlandweit auf Plakaten, in Kinos zu sehen und erreichte 2,1 Millionen junge Menschen auf Social Media. Sie führte zu einem Anstieg der ehrenamtlichen Jugendleiter*innen um 34 %.
Ich sprudle vor kreativen Konzepten & setze sie mit Verantwortung und empathischem Führungsstil um – so entstehen kreative Kampagnen, die gesellschaftlich relevante Themen nahbar machen.